Katastrophenschutz

Naturereignisse wie der Sturm Lothar, aber auch Unfälle wie das Eisenbahnunglück in Eschede und die Brandkatastrophe in Enschede, Niederlande, politische Aktionen wie der Anschlag auf das World Trade Center in New York lassen immer wieder Situationen entstehen, in denen die vorgehaltene Rettungskapazität die entstandene Nachfrage nicht mehr bewältigen kann. Um in solchen Situationen den Betroffenen und Geschädigten dennoch Erste Hilfe leisten zu können, sie zu betreuen und zu verpflegen, unterhält das Land Baden-Württemberg Einheiten des Katastrophenschutzes. In diesen Einheiten bereiten sich Ehrenamtliche darauf vor, nötigenfalls die vorhandenen rettungsdienstlichen Strukturen zu unterstützen, um möglichst kurzfristig einen individualmedizinischen Standard in der Versorgung der Verletzten zu erreichen.

Ihre notwendige Erfahrung sammeln die Mitarbeiter/ -innen im Katastrophenschutz, indem sie bei Großschadensfällen - also Ereignissen, bei denen die Anzahl der Verletzten die Anzahl der verfügbaren Rettungsmittel übersteigt - in "Schnell-Einsatz-Gruppen (SEGs)" tätig werden oder aber ehrenamtlich im Rettungsdienst arbeiten. Der ASB Baden-Württemberg unterhält Katastrophenschutzzüge in Heilbronn, Karlsruhe, Mannheim, Merklingen, Singen, Ulm und hier in Orsenhausen.